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Erst studiert, dann ausprobiert – Hundebesuch im Kindergarten St. Stilla

 

Bei herrlichem Frühlingswetter machten sich die „alten Hasen“ in Sachen Hundebesuche, Chantall und Donna, auf nach Wolframs-Eschenbach – der Stadt des Parzivaldichters Wolfram von Eschenbach. Angekommen im St. Stilla Kindergarten wurden die beiden schon von der Gruppe der 4- bis 5-Jährigen empfangen. Ruhig und erwartungsvoll saßen alle Kinder bereits im Gemeinschaftsraum. Bestens vorbereitet mit einem Stuhlkreis.

 

Mit einem Lächeln über die flüsternden Kinder (sind die goldig) nahmen Hundeführerinnen Sandra und Gerd mit ihren Helferhunden auf den zwei freien Stühlen Platz. Nach den üblichen Vorbereitungen, wie z.B. Wasser für die Hunde holen lassen, und während Donna ihre Decke ausrollte, wollten schon die ersten Kinder die Hunde streicheln.

 

Doch zunächst stellten Sandra und Gerd sich selber und auch ihre Hunde vor. Anschließend begannen sie mit der naheliegenden Regel: „Wie begrüße ich einen Hund“. Schnell fanden sich zwei Freiwillige, die die Regel in die Praxis vor der Gruppe umsetzten. Um es nicht nur bei der Theorie zu belassen, bauten die zwei Teams schon hier immer wieder kleine Praxisteile ein.

 

Die Kinder waren von ihren Erzieherinnen sehr gut vorbereitet. Fast auf alle „goldenen Regeln“ wussten die Kinder Antworten.

 

Im Anschluss ging es dann auch in den Garten – aber nicht ohne den Kindern das Versprechen abzunehmen, dass sie nicht mit allen Hunden das gleiche machen können, wie mit Chantall und Donna dann auf der Wiese.

 

Im St. Stilla Kindergarten ist es Brauch für Geburtstagskinder ein Geburtstagstor von den übrigen Kindern zu stellen. Schnell machten sie auch für die beiden Hunde ein Geburtstagstor. Da ließen sich Chantall und Donna nicht lange bitten und flitzten, sehr zur Freude aller Kinder, durch den Tunnel.

 

Beim obligatorischen Wettrennen Hund gegen Kinder zeigte Chantall wieder einmal, dass sie bedeutend schneller als die Kinder rennen konnte. Sogar die angeblich schnellen Jungs waren beeindruckt.

 

Jetzt wollten aber alle endlich näheren Kontakt zu den Helferhunden aufnehmen und sie auch streicheln. Für Chantall und Donna hieß das: jetzt gibt's Streicheleinheiten. Natürlich wie vorher gelernt nicht am Schwanz!

 

Das anschließende „Hütchenspiel“, Kind versteckt Leckerli unter einem Hütchen, gehört zu Donnas Lieblingsspielen. Dank ihrer guten Nase kam sie ja jedes Mal zu einem Leckerli. Nach vielen Runden Gassi auf der Wiese ging auch dieser Einsatz wieder nach Meinung aller viel zu schnell zu Ende.