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Enrico beweist Einfühlungsvermögen – Hundebesuch im Hort Egmating

 

Hallo, ich bin Enrico, eine Mischung aus drei verschiedenen Hunderassen und seit kurzem auch ein „Helfer auf vier Pfoten“!

 

Heute früh hat mein Frauchen Angi die Tasche mit der Kenndecke, meinem neuen Halsband und meiner Decke eingepackt. Da dachte ich mir „auf geht´s zur Arbeit!“

 

Ein flinker Satz ins Auto und nach kurzer Zeit waren wir auch schon am Ziel. Dort wartete bereits eine Kollegin von mir namens Samma, eine recht hübsche Artgenossin, mit der ich mich auf Anhieb gut verstand. Kurz darauf traf auch weitere Verstärkung in Form von zwei weiteren Hundedamen, Alice und Maya, mit ihren beiden Frauchen ein.

 

Gemeinsam zogen wir nun in den Hort in Egmating, wo schon die ersten Kinder warteten.

Damit wir alle Platz hatten, wurde für uns extra die Turnhalle bereitgestellt. Gemeinsam mit den Kindern und den Erzieherinnen bildeten wir einen großen Kreis, alle saßen auf dem Boden – wir Hunde lagen gemütlich auf unseren Decken. Naja so gemütlich auch wieder nicht, denn trotz der vielen unbekannten Gerüche und Eindrücke durften wir nicht auf Erkundung gehen, sondern mussten brav liegen bleiben.

 

Nun ging´s los: Unsere Frauchen stellten sich und uns erst einmal den Kindern vor. Danach wurden die großen Bildtafeln mit den zwölf Regeln verdeckt in den Kreis gelegt. Die Kinder durften eine Tafel nach der anderen aufdecken und vorlesen, was darauf stand. Gemeinsam versuchten sie nun zu erörtern, was sich hinter diesen Regeln verbirgt. Wir wären sogar fast ohne unsere Frauchen ausgekommen, denn die Kinder hatten die vorher bereitgestellten Heftchen ausführlich durchgearbeitet und so gab es nicht viel zu ergänzen. Meine Lieblingsregel ist übrigens die Nummer vier, da darf ich ohne schlechtes Gewissen meine Zähne zeigen …

 

Nach dem Theorieteil ging es endlich in den großen Garten, wo wir Hunde demonstrieren konnten, was wir so alles drauf haben. Jedes Mal wenn ich den Futterbeutel, den die Kinder versteckt hatten, brachte, bekam ich von ihnen als Belohnung etwas vom Inhalt.

 

Einige der Schüler waren aber doch sehr zaghaft - und das ausgerechnet bei meinem (unwiderstehlichen) Blick! Als eine meiner Kolleginnen vor Freude kurz bellte, fing ein Junge sogar an zu weinen. Sofort lenkte ich ihn aber ab, indem ich ihm zeigte, dass wir wohlerzogenen Hunde nur auf Kommando aktiv werden. Als Beispiel holte ich dann Leckerlies vom Boden und sogar von seinen Schuhen. Ich habe mich riesig gefreut, als der Junge wieder lachte und den Beutel wieder für mich versteckte.

 

Leider verging die Zeit viel zu schnell und wir mussten gehen. Obwohl, ganz im Vertrauen gesagt, war ich dann auch furchtbar müde und freute mich, endlich in meine Autobox zu hüpfen, um dort ein kleines Nickerchen zu machen. Ich bin gespannt, ob bei meinem nächsten Einsatz die Kinder auch so toll sind – ich freue mich auf jeden Fall schon darauf!

 

Bis bald

Euer Enrico