Die Helfer im Porträt

 

Hier möchten wir Ihnen einige unserer ehrenamtlich engagierten Mensch-Hund-Teams vorstellen. Unermüdliche und beeindruckende Menschen und ihre Hunde, die, jeder auf seine eigene Weise, unter dem Dach der „Helfer auf vier Pfoten“ etwas für die Kinder in ihrem Umfeld tun.


Baden-Württemberg


Andrea Manthey

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:        Kaufmännische Angestellte bei einem Energieversorger
Hund:        Glen, Boyd’s Bullriding Glenmore, Holländischer Schäferhund
Dabei seit:  2008
Standort:    Lahr, BW

 

Persönliches Statement

„Seit 1989 bin ich bei den Hundefreunden Friesenheim (Mitglied im DVG) aktiv und dorthin kommen schon seit vielen Jahren Schulklassen und Kindergärten zu Besuch. Mehrere Jahre war ich auch als Jugendwartin im Verein und im Landesverband tätig. So bin ich auf die ,Helfer auf vier Pfoten', unterstützt von unserem Dachverband DVG, gestoßen. Zusammen mit Rita Blessing-Großholz habe ich als lokale Koordinatorin ab 2008 die ,Helfer auf vier Pfoten' im Landesverband Baden-Württemberg aufgebaut. Glen gehörte zu den ersten geprüften Hunden in Baden-Württemberg.

Jeder Unfall zwischen einem Kind und einem Hund, der durch unsere Aufklärungsarbeit vermieden werden kann, ist es wert, bei den ,Helfern auf vier Pfoten' ehrenamtlich mitzumachen. Jedes Kinderlächeln, jedes Augenstrahlen in den Kindergesichtern ist die Belohnung für die investierte Zeit und Mühe. Wenn die Kinder am Ende unseres Besuches fragen: ,Wann kommt ihr wieder?', dann wissen wir, dass wir gemeinsam mit unseren vierbeinigen Teampartnern wieder tolle Arbeit geleistet haben.“

Meine schönsten Erlebnisse sind die Momente, wenn Kinder, die zum Anfang unseres Besuches panische Angst vor einem Hund haben, am Ende unseres Besuches mutig den Hund streicheln. Oder wenn selbst Erzieherinnen oder Lehrerinnen oder auch die Eltern unserem Besuch skeptisch gegenüberstehen und am Ende total begeistert sind und uns dann regelmäßig wieder fragen, ob wir kommen.

Den außergewöhnlichsten Einsatz hatte ich im September 2012 mit Glen in den USA: Auf unserer Urlaubsreise hatten wir in Olympia (Washington) die Pre-School meines Neffen besucht. Trotz der fremden Begebenheiten hatte sich Glen von seiner besten Seite gezeigt und alle (Kinder, Eltern, Lehrerinnen) waren fasziniert von der ,Helfer auf vier Pfoten'-Aktion.


Erstellungsdatum  10.07.13

 




Patricia Dold

 

 

Persönliche Angaben

Hund:        Tina, Mischlingshündin
Dabei seit:    2010
Standort:    Furtwangen, BW

 

Persönliches Statement

„Tina stammt aus dem Tierheim. Sie ist total lieb zu Kindern und älteren Menschen. Zu den Helfern bin ich vor drei Jahren durch meine Vereinskollegin gekommen und bereue keinen Einsatz, denn es gibt doch nichts Schöneres als strahlende Kinderaugen.“


Erstellungsdatum  10.07.13

 


 

Daniela  Perkuhn

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:        Technische Zeichnerin
Hund:        Cody, Kooikerhondje
Dabei seit:    Januar 2011
Standort:    St. Georgen, Schwarzwald-Baar-Kreis, BW


Persönliches Statement

„Ich  habe  mich entschieden, bei  den ,Helfern auf vier Pfoten' mitzumachen, weil es mir Spaß macht, mit meinem Hund gemeinsam etwas zu machen. Ich finde diese Aktion auch sehr nützlich und es ist eine gute Sache, Aufklärungsarbeit mit dem Hund zu leisten.“


Mein bisher schönstes Erlebnis:

„Wir waren einmal in einer Grundschule zu Gast, da war ein kleiner Junge, der hat sich gleich zu Cody hingezogen gefühlt. Der Junge wollte den Hund die ganze Zeit an der Leine halten und ihn streicheln. Er saß über eine Stunde neben mir und hörte aufmerksam allem zu, was wir den Kindern erklärten. Der Kleine sah sehr glücklich aus. Zum Ende kam die Lehrerin auf mich zu und sagte, dass der kleine Junge unter dem ADHS-Syndrom leidet, eigentlich nie still sitzen kann und immer im Unterricht stört. Sie hatte es noch nie erlebt, dass er so brav und ruhig sitzen blieb. Das fand ich sehr berührend, wie Cody mit seiner Anwesenheit diesen kleinen Jungen so positiv beeinflusst hat.“


Erstellungsdatum  10.07.13

 




Diana Scherer

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:        Floristin
Hund:        Da-chu und Nima, Tibet-Terrier
Dabei seit:    2002
Standort:    St. Georgen, Schwarzwald-Baar-Kreis, BW

 

Persönliches Statement

„Seit ich acht Jahre alt war, begleiten Hunde mein Leben. Zu unserer Familie gehören fünf Hunde. Durch mein Engagement als Jugendwartin im Verein der Hundefreunde St. Georgen und in der Kreisjugend des südwestdeutschen Hundesportverbandes liegen mir Kinder und Hunde schon viele Jahre am Herzen. Als ich von der Aktion ,Helfer auf vier Pfoten' erfuhr, stand für mich schnell fest, dass ich mich bei dieser tollen Aktion gerne ehrenamtlich engagieren möchte. Oft hatten mich Meldungen über Unfälle mit Kindern und Hunden erschreckt. Kinder, die panische Angst vor Hunden haben, taten mir schon immer leid, denn sie verpassen so viele schöne Augenblicke mit einem vierbeinigen Freund. Ich bin selbst mit einem Kleinpudel aufgewachsen und möchte keinen der Augenblicke missen, als ich Freud und Leid mit ihm teilte.

Mein Da-chu und ich sind bereits seit 2000 ein ,Helfer auf vier Pfoten'-Team. Wenn ich meine Arbeitskleidung anziehe und er seine Kenndecke erblickt, kennt seine Begeisterung keine Grenzen. Nima wurde dann 2011 getestet und findet Kinder ebenfalls klasse. Durch ihr wuscheliges, freundliches Aussehen und die ,kindergerechte' Größe sind meine Hunde immer schnell die Lieblinge der Kinder.

Seit 2012 bin ich nicht nur Helfer, sondern lokale Koordinatorin und für die Organisation der Teams in Baden-Württemberg zuständig. Die Arbeit als LOK macht mir viel Freude. Meine LOK-Kolleginnen Silvia Kümmerle und Silke Schlichter und ich sind ein tolles Team – wir ergänzen uns hervorragend.

Es rührt mich immer wieder, wenn Kinder, die zu Beginn unseres Besuches verängstigt in der Ecke standen, irgendwann mit strahlenden Augen das weiche Fell meiner Hunde streicheln. In diesen Augenblicken bin ich mir sicher, dass jeder Einsatz ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist.“


Erstellungsdatum  10.07.13

Anmerkung: Diana Scherer hat ihre LOK-Tätigkeit für die Region im November 2014 an Hannelore Reichmann und Thore Pils übergeben.

 



Gudrun Haag

 


 

Persönliche Angaben

Beruf:              ehem. medizinische Fachangestellte, jetzt Rentnerin
Hund:              Maja
Dabei seit:       2013
Standort:         Baden-Württemberg

 

Persönliches Statement

Mein Name ist Gudrun Haag, ich bin 69 Jahre alt. Mein Hund Maja ist drei Jahre alt. Wir sind seit 1 1/2 Jahren zusammen. Maja ist ein sehr lebhafter Hund und macht gerne Agility. Wir haben zuletzt auf die Begleithundeprüfung hingearbeitet und die Gehorsamsprüfung 1 beim Schweizer Sennenhunde-Verein bestanden. Im Oktober 2013 bestanden Maja und ich den Eignungstest der ,Helfer auf vier Pfoten‘ und dürfen nun in Einsätze.

Hunde sind für mich keine Haustiere, sondern Lebensgefährten. Sie begleiten mich seit 34 Jahren. Früher schon habe ich mit Kindern gearbeitet, Voltigier-Gruppen geleitet und eigene Pferde gehabt. Die ,Helfer auf vier Pfoten‘ bieten die Möglichkeit, Kinder- und Tierliebe zu verbinden bzw. sinnvollen Kontakt zwischen Mensch und Hund herzustellen, Kindern den richtigen Umgang mit dem Partner Hund zu vermitteln oder in Seniorenheimen den Bewohnern die Möglichkeit zu geben, mit dem Hund etwas Abwechslung zu erleben.“


Erstellungsdatum 08.08.14

 


 

 Silke Schlichter

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:              Rechtsanwaltsfachangestellte
Hund:              Akira, Labrador-Retriever-Hündin
                       Donna, Labrador-Retriever-Hündin
Dabei seit:       2009, LOK seit 2012
Einsatzgebiet:  Baden-Württemberg

 

Persönliches Statement

Zu den ,Helfern auf vier Pfoten‘ kam ich durch Helge Weiss und Conny Schwesinger. Beide wohnen bei mir im Ort, gleich um die Ecke. Sie haben unsere Akira schon als Welpe kennengelernt und haben mich dann irgendwann einfach gefragt, ob ich nicht auch Lust hätte, mit Akira und ihnen zusammen bei dieser Aktion mitzumachen. Helge und Conny waren damals schon ein Jahr bei den ,Helfern auf vier Pfoten‘ dabei. Als ich dann Genaueres über die Aktion erfuhr, war ich sofort begeistert, weil wir auch zwei Kinder haben und ich aus eigener Erfahrung weiß, wie wichtig es ist, den Kindern den richtigen Umgang mit Hunden zu zeigen. Denn nur so ist ein harmonisches Miteinander möglich.

 

Schönste Erlebnisse:

Einer meiner ersten Einsätze mit Akira führte mich mit Conny, Cara, Helge und Helloween in ein ehemaliges Kloster, in dem nun eine Mädchenrealschule untergebracht ist. In so einem alten und beeindruckenden historischen Gebäude ist nicht alle Tage ein Hund. Welch eine Freude war es, dass wir von dort eingeladen wurden! Nach der Theorie mit den Kindern bekamen wir vom Lehrer einen Kaffee und eine Butterbrezel in historischen Räumen serviert. Einfach super! Das Abschlussfoto mit der ganzen Schulklasse war in einem riesigen Raum, der an den Wänden und Decken mit kirchlicher Bemalung versehen war – man fühlte sich dort wie in einer Kirche und das mit einer Schulklasse und drei Hunden! Echt super!

Bei einem anderen Einsatz, den Helge, Helloween und ich mit Akira in einem Kindergarten hatten, durften unsere Hunde in der hauseigenen Kindergartenbadewanne im Garten am Ende unseres Einsatzes baden (an dem Tag waren es über 30 °C). Das war total klasse!

Ein ganz besonderer Einsatz war ein Besuch in einem Behindertenwohnheim, den Conny und Cara, Helge und Helloween und ich mit meiner Akira machten. Wir wurden dort so herzlich empfangen, wie es bisher kaum woanders war: Die Hunde durften sogar aufs Sofa (rotes Velourssofa und dann die weißen Haare von unseren Hunden!), um mit den behinderten Leuten besser Kontakt aufnehmen zu können. Ein Bürostuhl wurde aus einem nahe liegenden Büro herbeigefahren, damit Cara sich draufsetzen konnte. So konnte ein behinderter, stark spastisch gelähmter Mann Cara besser streicheln. Es herrschte dort eine total lockere Atmosphäre seitens der Betreuer. Was gibt es Schöneres als so eine Herzlichkeit und Freude über unseren Besuch!!! Man konnte wirklich an den Gesichtern der Teilnehmer sehen, wie sehr sie sich freuten. Am Schluss gab es dann noch einen riesigen Geschenkkorb mit lauter leckeren Dingen!!!

Ein weiterer sehr schöner Einsatz war im Freizeit- und Erlebnispark in Tripsdrill. Dort fand der ,Tag des Hundes‘ statt. Helge und ich mit unseren Familien und Hunden fuhren dorthin. Wir hatten sehr viel Spaß und lernten eine Menge Kinder und Leute kennen. Unsere eigenen Kinder waren natürlich auch total begeistert, da sie alle Fahrgeschäfte unsicher machen konnten.

Es gab noch viele weitere schöne Einsätze. Alle hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Ein ganz großer Dank von meiner Seite aus gilt Helge und Helloween, die leider seit dem Frühjahr 2013 aus Altersgründen von Helloween ausgeschieden sind. Es hat immer wahnsinnig viel Spaß mit den beiden gemacht und ich vermisse die Einsätze mit ihnen sehr!

Von Helge habe ich dann schließlich auch das Amt als ,lokale Koordinatorin‘ im Frühjahr 2012 übernommen, da er es aus beruflichen Gründen nicht mehr machen konnte. Jetzt bin ich nicht nur als Team im Einsatz, sondern koordiniere die Besuchsdienste zwischen den Lehrern/Erziehern und meinen Helfer-Teams. Hierbei gilt mein Dank vor allem meiner LOK-Kollegin Diana Scherer, mit der die Zusammenarbeit wirklich superviel Spaß macht. Ebenso gebührt ein großes Dankeschön meinen Teams, die in die Einsätze gehen und ihre Freizeit dafür opfern, Kindern den richtigen Umgang mit dem Hund zu zeigen.“


Erstellungsdatum 08.08.14


Anmerkung: Diana Scherer hat ihre LOK-Tätigkeit für die Region im November 2014 an Hannelore Reichmann und Thore Pils übergeben.

 


 

Helge Weiss

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:              Hausmeister
Hund:              Mogli, Deutscher Mittelspitz
Dabei seit:       2008 (mit 2 Jahren Unterbrechung)
Standort:         Baden-Württemberg

 

Persönliches Statement

"Im Jahr 2008 suchte ich nach einer sinnvollen Beschäftigung für meine Golden Retriever-Hündin "Helloween". Conny Schlesinger, zu der Zeit selbst Hundebesitzerin von Belinda und Cara, zwei Berner Sennenhunden, musste mich also nicht lange überreden, mit ihr gemeinsam bei der Aktion „Helfer auf vier Pfoten“ mitzumachen. Zunächst besuchten wir jedoch einen Infotag der "Helfer auf vier Pfoten“ … und waren beide total begeistert. Nachdem alle anderen Voraussetzungen erfüllt waren, absolvierten Conny und ich mit unseren Hunden dann auch den Eignungstest und begannen mit den Hundebesuchen.

 

Altershalber und krankheitsbedingt  musste ich 2013  mit meiner damals 11-jährigen Retriever-Hündin leider bei "Helfer auf vier Pfoten" aufhören. Aber seit dem Frühjahr 2015 bin ich endlich wieder mit meinem Mittelspitz "Mogli" dabei!

 

Da man immer wieder von Beißunfällen liest und hört, ist es mir extrem wichtig, den Kinder den richtigen Umgang mit Hunden beizubringen. Denn jedes gebissene Kind ist eines zuviel! Außerdem freut es mich einfach immer wieder aufs Neue zu sehen, wie viel Freude die Kinder an den Hunden haben und im Umgang mit ihnen immer sicherer werden."

 

 

Mein bisher schönstes Erlebnis:

Mit meiner "Helloween" hatte ich viele schöne Einsätze in Schulen und Kindergärten. Auch waren wir bei vielen Ausstellungen und Messen dabei, um unsere Aktion vorzustellen. Vor allem die Einsätze mit Silke und Conny gefielen mir immer sehr.

 

An einen Einsatz erinnere ich mich aber besonders gerne: Ein Junge saß als wir ankamen auf einem Stuhl und zog vor lauter Angst vor unseren Hunden die Beine hoch und hatte richtig Angst. Während des Besuchs blieb er immer etwas weiter weg als alle anderen und schaute sich alles aus der Ferne an.

 

Nur langsam wurde der Junge ruhiger. Irgendwann fasste er aber Mut und wollte tatsächlich meinen Hund streicheln. Vorsichtig zwar, aber es klappte. Und zwar so weit, dass der Junge am Besuchsende fragte ob er "Helloween" nicht noch einmal streicheln und ihm ein "Leckerchen" geben dürfe. Unsere Hunde haben es letztlich also doch geschafft!

 

Solche Erfahrungen sind für mich das Schönste und zeigen mir, wie sinnvoll und wichtig unsere Aktion "Helfer auf vier Pfoten" ist!

 


Erstellungsdatum 15.10.15

 



Bayern


Gerhard Schuller

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:        Beamter i. R.
Hund:        Sammy, Labrador-Retriever
Dabei seit:    Mai 2013
Standort:    München, Erding, BY

 
Persönliches Statement
„Ich finde die Idee, Kindern den richtigen Umgang mit Hunden zu vermitteln, sinnvoll, ja sogar notwendig. Zahlreiche Konflikte und Missverständnisse in der Mensch-Hund-Beziehung können dadurch eingedämmt oder sogar abgebaut werden. Es ermöglicht damit allen Beteiligten ein harmonisches und verständnisvolles Miteinander.

Neben der Arbeit im Projekt ,Helfer auf vier Pfoten' arbeite ich mit Sammy noch in der Rettungshundestaffel BRH Oberbayern. Beides zusammen gibt mir ein gutes Gefühl, meinen Hund sinnvoll zu beschäftigen und mich dabei noch sozial einbringen zu können.

Sammy ist ein großes Schlitzohr, wir nennen ihn deshalb auch unseren „Schlingelhund“. Wenn er das Wort hört, wedelt er freudig mit dem Schwanz, legt die Ohren an und geht auf die Suche, seinem Namen alle Ehre zu machen, indem er sich blitzschnell die Fernbedienung oder mein Handy klaut und es mir in Retrievermanier vor die Füße legt.

Bei den Schulbesuchen ist diese Apportierfreudigkeit von Sammy von großem Nutzen. Sammy sucht dann von den Kindern versteckte Gegenstände und bringt sie freudig zu mir zurück. Die Kinder haben dabei viel Spaß mit ihm.“

Erstellungsdatum  10.07.13

 



Dr. Renate Rottenfußer

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:        Lehrerin
Hund:        Brandy, Australian Shepherd
Dabei seit:    2011 (LOK)
Standort:    Ingolstadt

 

Persönliches Statement

„Nachdem Brandy und ich den Agilitysport aufgeben mussten, suchten wir eine andere sinnvolle Beschäftigung. Als Lehrerin arbeite ich gerne auch mit Kindern, sodass es nahelag, ein Helferteam mit vier Pfoten zu werden. Auch Brandy hat großen Spaß an der Sache.Ich weiß nicht, ob es das schönste Erlebnis gibt.

Mir geht einfach immer wieder das Herz auf, wenn sich Brandy im Kreise der Kinder auf den Rücken wirft und sich genussvoll von allen am Bauch kraulen lässt. Wenn dann auch noch ein Kind, das sich zunächst nicht getraut hat, anfängt zu streicheln, ist das immer wieder aufs Neue unser schönstes Erlebnis.“


Erstellungsdatum  10.07.13
 
 



Vera Weidemann

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:        Fremdsprachenkorrespondentin, zzt. Hausfrau
Hund:        Charly, Australian Shepherd
Dabei seit:    2011
Standort:    Ingolstadt, BY

 

Persönliches Statement

„Bei den ,Helfern auf vier Pfoten' wollte ich mitmachen, weil ich eine sinnvolle Beschäftigung für meinen Hund und mich gesucht habe. Es macht mir immer wieder Spaß, Kindern etwas über den richtigen Umgang mit Hunden zu erzählen, und Charly ist beim praktischen Teil auch immer mit Feuereifer dabei! Besonders schön finde ich, wenn ängstliche Kinder im Laufe unseres Besuches auftauen und sich trauen, zum Hund Kontakt aufzunehmen.“

Erstellungsdatum  10.07.13

 



Marina Huber

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:        Lehramtsstudentin
Hund:        Jonah, Kromfohrländer-Mix
Dabei seit:    2012
Standort:    München, BY

 

Persönliches Statement

„Die Einsätze der ,Helfer auf vier Pfoten' sind eine tolle Aktion, um Kindern den richtigen Umgang mit Hunden beizubringen. So können Zwischenfälle mit Hunden und Kindern verhindert werden. Besonders toll ist es immer, wenn sich ein Kind am Anfang eines Einsatzes nicht an die Hunde herantraut und es am Ende dann die Hunde streichelt und seine Scheu abgelegt hat. Sonst eher im Agility-Parcours aktiv, genießt Jonah die Ruhe in den Einsätzen und das Einmal-durchgeknuddelt-Werden.“

Erstellungsdatum  10.07.13


 

Sylvia Köhnlein

 


 

Persönliche Angaben

Beruf:              Fachlehrerin
Hund:              Tenaya from little moon, Mini-Aussie, geb. 2011
Dabei seit:       2014
Standort:         Kösching

 

Persönliches Statement

Ich wollte gerne zu den ,Helfern auf vier Pfoten‘, da ich selbst Kinder habe und hundebegeistert bin. Ich möchte helfen, den Kindern klarzumachen, dass ein Hund ein Lebewesen mit Bedürfnissen ist, kein Spielzeug!“

 

Erstellungsdatum  10.06.14


 

Susanne Schmidt

 

 

Persönliche Angaben

Hund:             Anny (Australian Shepherd)
Dabei seit:      2014
Standort:        Ingolstadt

 

Persönliches Statement

„Ich habe mich dazu entschlossen bei den „Helfern auf vier Pfoten“ mitzumachen, weil es mir wichtig ist, dass Kinder den richtigen Umgang mit Hunden lernen. Es gibt immer noch so viele Kinder, die einfach jeden Hund streicheln dürfen, oder – im Gegensatz dazu – Eltern, die ihr Kind mit dem Kommentar „Geh da nicht hin, der beißt“ wegzerren. Beides ist nicht die richtige Herangehensweise und ich wünsche mir, dass möglichst viele Kinder lernen zu verstehen, warum.“

 

Mein bisher schönstes Erlebnis

Ich war kurz beim Bäcker als ein Junge auf mich zu kommt, weil er meinen Hund gesehen hat. Er erklärte mir ganz stolz, er habe bereits gelernt, dass man einen Hund nur dann streicheln dürfe, wenn der Besitzer in der Nähe sei. Dafür geduldete er sich dann auch gerne ein paar Minuten, die ich im Geschäft war, obwohl seine Mutter im Auto auf ihn wartete. Das hat mich schon beeindruckt.“


Erstellungsdatum: 07.10.2014

 


 

Vera Zenk

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:             Hausfrau und Mutter eines Sohnes
Hund:             Candy, Australian Shepherd
Dabei seit:       2012
Einsatzgebiet:   München/Oberbayern

 

Persönliches Statement

Die Einsätze sind für mich eine Herzensangelegenheit. Es war, als sollte ich ein ganzes Berufsleben lang Erfahrungen in ganz anderen Bereichen sammeln, um sehr spät meine Berufung zu finden.

Candy und ich lieben Kinder; besonders die ganz kleinen haben es uns angetan. In Kindergärten hatten wir schon so viele schöne Besuche und ich bin immer wieder überrascht, was „die Kleinen“ oft schon wissen. Dabei ist kein Einsatz wie der andere. Es ist immer wieder eine neue Aufgabe und Herausforderung. Ich freue mich, dass ich all das, was ich über Hunde und deren Kommunikation gelernt habe, kindgerecht verpackt weitergeben und Missverständnisse über den Hund ausräumen kann.

Besonders emotionale Momente habe ich, wenn gerade die ruhigeren, unsicheren oder schüchternen Kinder einen überraschend guten Draht zum Lebewesen Hund erkennen lassen. Schon in dem kurzen Kontakt merkt man, wie sie „aufblühen“ und an emotionaler Sicherheit gewinnen. Ich freue mich, wenn wir nach unseren Besuchen ein dickes Lob erhalten und mich die Kinder beim Abschied manchmal sogar persönlich ansprechen. Wenn sie noch mehr wissen wollen oder mir „ihre Geschichte“ erzählen möchten und sich nicht nur den Namen meines Hundes gemerkt haben, bin ich sicher, das Richtige zu tun.


Erstellungsdatum  28.10.14

 


 

 

Gerd Maussner

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:             Vorruhestand
Hund:             Donna, Parson Russell Terrier, geb. 2011
Dabei seit:       2014 (LOK)
Einsatzgebiet:  Nürnberg

 

Persönliches Statement

Zufällig sah ich auf der CACIB in Nürnberg eine Vorführung der Helfer auf vier Pfoten. Die Freude der Kinder im Umgang mit den Hunden, aber auch der Grundgedanke des Projektes hat mich sofort begeistert. Durch den Vorruhestand habe ich ja Zeit und meine Donna ist auch sehr verschmust und menschenbezogen. Spontan entschloss ich mich daher bei dem Projekt mitzumachen. Mittlerweile haben Donna und ich schon etliche Besuche hinter uns. Wir freuen auf jeden Einsatz und sind froh, bei diesem bundesweiten Projekt dabei zu sein. Großen Spaß bereitet Donna immer die Wettrennen "Kind gegen Hund". Ist ja auch ein leichtes für einen Parson jedes Mal zu gewinnen.


Erstellungsdatum  17.04.15

 


 

 

Heidi Carstensen

 

 

Persönliche Angaben:

Beruf:             Selbstständig
Hund:             Ronja, Goldendoodle, geboren 15.03.2013
Dabei seit:       2015
Standort:         Zirndorf Bayern
Einsatzgebiet:  Nürnberg und Umgebung

 

Persönliches Statement:

Ich habe mich dazu entschlossen, bei den „Helfern auf vier Pfoten“ mitzumachen, weil ich das für eine tolle Sache halte. Es ist wichtig Kindern, aber auch dem ein oder anderen Erwachsenen, den richtigen Umgang mit den Hunden näher zu bringen. Die Hundebesuche sorgen dafür, dass der Hund in seiner Mimik und in seinem Verhalten besser verstanden wird. Das hilft Unfälle zu vermeiden und das Zusammensein wird zu einer positiven Erfahrung.

 

Mein bisher schönstes Erlebnis:

Jeder Tag mit meinem Hund ist ein schönes Erlebnis, da ich nicht immer das Glück hatte und mein Leben mit einem Hund teilen durfte. Aber es ist besonders schön miterleben zu können, wie die Reaktionen der Kinder sind. Anfangs zurückhaltend und dann doch sehr aufgeweckt. Und Ronja mittendrin. Das sind schöne Momente.


Erstellungsdatum  30.11.15

 


 

 

Brigitte Gottschalk

 

 

 

Persönliche Angaben:

Beruf:        Verwaltungsangestellte
Hund:        Jaco, Setter- / Shar Pei Mix
Dabei seit:  2012
Standort:    Neumarkt i. d. OPf.

 

Persönliches Statement:

Als Kind hatte ich sehr große Angst vor Hunden. In unserem Dorf waren Hunde schon mal „alleine unterwegs“. Leider habe ich total falsch reagiert und bin weggelaufen. Dies hat den einen oder anderen Hund dazu bewegt, mich als Jagdobjekt zu sehen, was natürlich meine Angst vergrößerte. Meine eigene Erfahrung motivierte mich, Kindern den angstfreien Umgang mit Hunden näher zu bringen und zu vermitteln, wie man sich gegenüber fremden Hunden verhält.   

 

Mein bisher schönstes Erlebnis:

Ein sehr ängstliches Mädchen suchte im Laufe des Einsatzes immer wieder Kontakt zu meinem Jaco. Sie gab dem Hund sogar Leckerlis und ließ sich die Pfote geben. Als sie am Ende von ihrem Papa abgeholt wurde, „musste“ er dann unbedingt Bilder von ihr mit Jaco machen. Ich finde das war ein toller Erfolg!!!



Erstellungsdatum  30.11.15

 


 Nordrhein-Westfalen


Agnes Van Gucht-Kuhlmann  

 

 

Persönliche Angaben

Hund:        Tracy Silence of the Night, Australian Shepherd
Dabei seit:    2009
Standort:    Köln, NRW

 

Persönliches Statement

„Ich bin seit vielen Jahren Mitglied im HSV Köln-Mülheim und betreue die Welpenspielgruppe. Die ,großen' Hunde, die mit ihren Hundeführern an Turnieren teilnehmen möchten, versuche ich, auf die Begleithunde-Prüfung vorzubereiten. Meine Tracy liebt Obedience- und Agility-Übungen und ist durch ihr Wesen und ihre Spielfreude sehr geeignet für das Zusammenspiel mit Kindern. Sie ist superlieb und gelehrig und bringt als Besucherhund die Kinder immer zum Lachen, z. B. wenn sie ,die Rolle' oder ,schlafen' zeigt. Besonders staunen die Kinder, weil Tracy trotz aller lustigen Tricks sehr gehorsam ist.

Wir haben bereits unzählige Einsätze in Kitas und Schulen gemacht und lieben unsere Arbeit mit den Kindern. Alle 14 Tage besuchen wir zusätzlich sogar noch die Bewohner eines Seniorenheims.“


Erstellungsdatum  10.07.13




Ditmar Wiesner

 

 

Persönliche Angaben

Hund:            Kleo und Gershwin, Berner Sennenhunde
Dabei seit:      2009
Einsatzgebiet: Bergisches Land, Düsseldorf, NRW

 

Persönliches Statement

Mit meinen ersten Hunden war ich beim DRK in der Rettungshundestaffel und beim Agility tätig. Kleo mit ihrem ruhigen Gemüt war dann auch die ,perfekte' Hundebesucherin, wir machten den Eignungstest und besuchten in den letzten Jahren sehr viele Kindereinrichtungen. Mit ihr kann ich den Kindern vorführen, dass Hunde hilfreiche ,Berufe' haben, z. B. Fährtenhund, Blindenführhund, Servicehund, Rettungshund, Besuchshund, Sporthund, Freund des Menschen usw. Da Kleo aber langsam in ,Rente' geht, habe ich mich auch mit Gershwin als ,Helfer auf vier Pfoten'-Team prüfen lassen. Bent Bokämper, der eigentliche Hundehalter, ist natürlich ebenfalls ein Helfer und mit Gershwin aktiv.

Ich finde, dass man sich bei der Aktion ,Helfer auf vier Pfoten' auf sehr vielfältige Weise engagieren und zu etwas sehr Sinnvollem beitragen kann. Kleo, Gershwin und ich haben Freude an Bewegung und daran, hilfreich tätig zu sein, und man erlebt viel Schönes dabei.“

 

Persönliches Erfolgserlebnis

„Hier gibt es einige, wie z. B. behinderten Kindern durch den Zugang zu Hunden das Sprechenlernen zu erleichtern. Hunde helfen ihnen auch, sich sicherer zu bewegen. Viel Freude macht mir auch die Mithilfe bei der Einarbeitung neuer Teams oder auch die Präsentation der Aktion bei Veranstaltungen u. Ä. “


Erstellungsdatum  10.07.13

Anmerkung: Leider sind sowohl Kleo als auch Gershwin zwischenzeitlich verstorben. Herr Wiesner bleibt der Aktion jedoch als engagierter Ratgeber und Helfer erhalten.

 



Petra Franke

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:        Rechtsanwältin
Hund:        Thea, Tibet-Spaniel-Mix
Dabei seit:    2008 (LOK)
Standort:    Köln, NRW

 

Persönliches Statement

„Die Aktion „Helfer auf vier Pfoten“ hat mich als ehrenamtliches Mitglied gewonnen, da ich die kostenlosen Hundebesuchsdienste für sehr sinnvoll erachte und ich gerne mit Menschen und Hunden arbeite. Ich beschäftige mich schon seit 2001 intensiv mit dem Thema Hund, Hundeerziehung sowie Hundesport. Seit 2005 bin ich Vorsitzende des Hundesportvereins Köln-Mülheim e.V. und leite den dortigen Basiserziehungsbereich. Gemeinsam mit meinem jetzigen Hund „Thea“ betreibe ich dort „Agility“.

Glücklicherweise hat sie aber auch alle anderen Eigenschaften, die ich mir für einen „Helfer auf vier Pfoten“ wünschen würde: Sie ist sehr aufgeschlossen und menschenbezogen, ungemein verschmust und verspielt, nicht zu groß und furchteinflößend und sehr gehorsam. Sie möchte mir immer gefallen und strahlt viel Freude aus.

Vor einem Jahr haben wir die Besuchshundeausbildung abgeschlossen und uns in den Besuchsdienst gestürzt. Nachdem ich lange nur organisatorisch für die „Helfer auf vier Pfoten“ tätig war, kann ich jetzt endlich auch als Hundeführer erleben und genießen, wie viel Freude die Hundebesuche bei Kindern auslösen und mit wie viel Leichtigkeit die Regeln im Umgang mit dem Hund von Kindern erlernt werden können, wenn ein Hund anwesend dabei ist.

Jedes Kinderlächeln belohnt mich für unseren Einsatz bei den „Helfern auf vier Pfoten“!“


Erstellungsdatum  10.07.13

 


 


Alexandra Kleine

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:        Hundebetreuerin
Hund:        Kiko, Portugiesischer Podenco
Dabei seit:    2012
Standort:    Köln, NRW

 
Persönliches Statement

„Seit dem Tag, an dem Kiko bei mir einzog, veränderte mein Leben sich zusehends. Jeden Tag entdeckten wir die Welt, wuchsen als Team zusammen. Die Freude, die ich mit und durch meinen Hund empfand, wollte ich gerne mit anderen Menschen teilen. Und da Kiko ein freundlicher Hund ist, der auch von sich aus immer fröhlich auf Menschen zugeht, entschied ich mich für die ,Helfer auf vier Pfoten'. Bei unseren Einsätzen begegnen wir allerlei Kindern und Erwachsenen, denen wir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern und ihnen dabei auch viele Informationen mit auf den Weg geben. In der heutigen Welt ist es so wichtig, einen liebevollen und respektvollen Umgang zu pflegen. Zu Tier und Mensch!

Mein bisher schönstes bzw. ergreifendstes Erlebnis als Helfer-Team hatte ich bei einem Tag der offenen Tür an einer integrativen Schule. Unsere Vorführung war in vollem Gange und eines der Kinder, die zuschauten, wollte gerne Kiko streicheln. Ihre Mutter sagte, dass dies erst nach der Aufführung möglich sei, und das Mädchen begann bitterlich zu weinen. In dem Moment schaute Kiko mich an und ging langsam auf das Mädchen zu. Eigentlich war er jetzt dran mit Tunnellaufen. Nichtsdestotrotz entschied ich mich, mit ihm gemeinsam, zu dem schluchzenden Mädchen zu gehen. Ganz vorsichtig und behutsam näherte Kiko sich und wurde dann mit offenen Armen begrüßt und gestreichelt. Das dann folgende Lächeln und freudige Schluchzen des Kindes hat die Eltern und auch mich so berührt, dass wir Tränen in den Augen hatten.“


Erstellungsdatum  10.07.13

 


 

Dagmar Schneider

 


 

Persönliche Angaben

Beruf:              Hausfrau
Hund:              Paula, Labrador, 6 Jahre
Dabei seit:       2012
Standort:         Neukirchen-Vluyn
Einsatzgebiet:  Wesel/Kleve/Krefeld

 

Persönliches Statement

Die Arbeit und das Zusammenspiel mit dem Hund machen mir besonders viel Spaß. Kindern zu vermitteln, wie man mit unseren Vierbeinern umgeht, scheint mir daher eine sehr sinnvolle Sache für beide Seiten.“


Erstellungsdatum: 08.08.14

 


 

Rheinland-Pfalz

 

Ulrike Becker

 

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:            Hundeverhaltenstherapeutin
Hund:            Lan-tsho, Tibet-Terrier
Dabei seit:      2010 (LOK)
Einsatzgebiet: Rheinland-Pfalz (Nord)

 

Persönliches Statement

Nachdem ich meine zwei Tibet-Terrier als gute Familienhunde ausgebildet hatte und mit ihnen in Altersheimen unterwegs war, suchte ich noch eine weitere sinnvolle Aufgabe für mich und meine Hunde. Da das Wesen der Tibets so angenehm ist und insbesondere meine Hündin immer einen guten Draht zu Kindern hatte, wollte ich sie nicht nur mit alten Menschen zusammenbringen, sondern auch mit Kindern.

In meinem Wohnort gibt es sehr viele türkische Einwohner, deren Kinder – wie übrigens auch die Erwachsenen – sehr viel Angst vor Hunden haben. Ich beschloss, das zu ändern. Im Internet suchte ich deshalb etwas Passendes und kam auf die Seite von den „Helfern auf vier Pfoten“. Dieses Projekt war wie für mich gemacht! Ich meldete mich an und bekam auch schnell eine Rückmeldung. Nachdem ich dann den Eignungstest mit meiner Hündin gemacht hatte, stand unserer Arbeit als Helfer-Team nichts mehr im Wege.

Wir freuen uns über jeden Einsatz, den wir gemeinsam machen. Mein Hund genießt das Zusammensein mit den Kindern und die Kinder lernen spielerisch das richtige Verhalten ihm gegenüber. Ich denke, es ist eine sinnvolle Beschäftigung für mich und meinen Hund, die uns beide erfüllt.

 

Mein bisher schönstes Erlebnis

Bis jetzt hatten wir schon sehr viele schöne Erlebnisse. Das schönste bisher war, als wir ein Kind, welches nur sehr selten Kontakt zu den Klassenkameraden sowie der Lehrerin aufnahm, besuchten: Im Gegensatz zu seinem normalen Verhalten versuchte der Junge sofort, mit Lan-tsho Kontakt aufzunehmen, und sprach auch mich direkt an. Er ging mit der Hündin an der Leine spazieren und streichelte und kuschelte mit ihr. Ein Hund spricht halt tausend Sprachen!

Da ich noch einen jungen Briard habe, der ebenfalls sehr kinderlieb ist, werde ich auch ihn für die Aktion „Helfer auf vier Pfoten“ ausbilden. Ich hoffe, dass wir im nächsten Frühjahr den Eignungstest bestehen, und werde dann mit zwei Hunden in die Einrichtungen gehen können.


Erstellungsdatum 28.10.14

 


 

Andreas Rihm

 

Persönliche Angaben

Beruf:             Herbergsleiter
Hund:             Leo, Labrador
Dabei seit:      2012
Einsatzgebiet: Rhein-Neckar-Kreis, Heidelberg und Umgebung

 

Persönliches Statement

Meine Motivation ist, den Kindern einen angstfreien Umgang mit Hunden näherzubringen und ihnen zu zeigen, wie man sich am besten beim Kontakt mit Hunden verhält. Man trifft immer wieder auf „Nichthundler“, die leider falsch reagieren.

 

Mein bisher schönstes Erlebnis

Der Einsatz bei einer Gruppe Schwerstbehinderter, von denen manche nur über elektronische Geräte kommunizieren konnten. Es waren sehr emotionale Momente. Ein Hund verhält sich auch im Umgang mit behinderten Erwachsenen und Kindern zumeist sehr vorbildlich. Meinem gelang es, zu zeigen, dass man ihm und seinem Teampartner vertrauen kann.


Erstellungsdatum 28.10.14

 


 

Saarland

 

Evelyn Klose

 


 

Persönliche Angaben

Hund:              Pebbles, weißer Schäferhund
Dabei seit:       2013, LOK seit 2013
Einsatzgebiet:  Saarland

 

Persönliches Statement

Ich bin bei den ‚Helfern auf vier Pfoten‘, weil meine Hündin ein sehr ruhiges, ausgeglichenes Wesen hat und Kinder liebt. Kinder sollten lernen, wie man mit Hunden umgeht und dass nicht, wie so oft von den Erwachsenen behauptet, jeder Hund beißt.

 

Mein bisher schönstes Erlebnis

Auf der Rassehundeausstellung stellten wir unser Projekt vor und luden Kinder zum Mitmachen ein. Eines der Kinder war augenscheinlich ein wenig geistig behindert. Zum Abschluss sollten die Kinder einen ,Tunnel‘ bilden, damit mein Hund zwischen ihren Beinen durchlaufen bzw. -kriechen konnte. Als letztes Kind stand dieses Mädchen in der Reihe. Pebbles krabbelte unter ihr durch und stellte sich dann neben mich. Das Kind riss die Arme in die Höhe und rief: ,Noch mal, noch mal!‘ Diese spontane Reaktion auf den Kontakt zu meinem Hund hat mich sehr berührt und mich darin bestätigt, das Richtige zu tun.“


Erstellungsdatum  07.06.14

 


 

Sachsen-Anhalt


Werner Soutschek

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:        Rentner, ehem. Bergbauingenieur
Hund:        Jessica von der Boxermeute, Deutscher Boxer
Dabei seit:  2009 (LOK)
Standort:    Magdeburg, Sachsen-Anhalt

 
Persönliches Statement

„Sicherheit spielte in meinem Leben immer eine große Rolle und da schon die Schwester von Jessica seit 2006 in Regensburg als Schulhund im Einsatz ist, kam der Gedanke, auch mit Jessica etwas für den Umgang zwischen Menschen und Hunden zu tun. Etwas, das besonders bei Kindern zu mehr Verständnis führt. Also beendeten Jessica und ich den Hundesport und sie kommt mit den neuen Aufgaben sehr gut zurecht. Zusammen mit Kindern fühlt sie sich pudelwohl.

Damit möglichst viele Kinder einen sachlichen Bezug zu Hunden herstellen können, bemühe ich mich im ,Helfer auf vier Pfoten'-Team mit Jessica um die beste Vermittlung zum Umgang und Begegnung mit Hunden. Bei jedem kommt es natürlich auch zu kleinen Episoden, an denen alle Beteiligten besondere Freude und Spaß haben. Beeindruckend für mich sind vor allem Begegnungen mit Kindern, die an unterschiedlichsten Behinderungen leiden.“

Erstellungsdatum  10.07.13


Anmerkung: Leider ist Jessica zwischenzeitlich verstorben, Herr Soutscheck unterstützt die Aktion jedoch nach wie vor in seiner Rolle als lokaler Koordinator.

 


 

Thomas Jaeger

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:           Polizeibeamter im Streifendienst
Hund:           Spike, Rottweiler
Dabei seit:    2010, LOK seit 2011
Einsatgebiet: Burg bei Magdeburg, Sachsen-Anhalt, Jerichower Land

 

Persönliches Statement

Nachdem 2010 die ersten „Helfer auf vier Pfoten“-Teams in unserem Verein ihre Arbeit aufnahmen, war mein Interesse geweckt. Anfangs begleitete ich sie nur ohne Hund, da mir die Begleithundeprüfung noch fehlte. Als ich sie dann hatte, stand es für mich fest: Spike als Rottweiler mit tollem Wesen muss ein „Helfer auf vier Pfoten“ werden!

Klar gibt es immer wieder Vorurteile gegenüber der Rasse Rottweiler. Aber Spike begleitet mich nun seit 4 Jahren in Kindergärten, Grundschulen und Altenheime und wenn die besuchten Kinder und Senioren meinen Spike erst einmal kennengelernt haben, sind alle Vorbehalte schnell verflogen. Die Arbeit als „Helfer auf vier Pfoten“ ist gerade für mich als Polizeibeamter eine wichtige Ergänzung zu meiner eigentlichen beruflichen Präventionsarbeit.

Der schönste Lohn für unseren Einsatz ist das Lachen der Kinder – vor allem der „Angsthasen“, die am Ende des Besuches keine mehr sind. „Es gibt nix Gutes außer man tut es“, heißt es ja, und das stimmt.

 

Erstellungsdatum: 12.11.2014

 


 

Kerstin Piotrowski

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:            Beamtin, pensioniert
Hund:            Aika, Labradorhündin
Dabei seit:     2012
Einsatzgebiet: Sachsen/Sachsen-Anhalt, Halle, Leipzig

 

Persönliches Statement

Nach meiner Pensionierung suchte ich nach einer sinnvollen Beschäftigung – für mich selbst UND für meinen Hund. An einen Hundesport war aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen meinerseits nicht zu denken und schien mir auch nicht so ganz das richtige, da ich gerne etwas mit und für andere tun wollte. Ich suchte wohl auch nach ein bisschen Bestätigung …

Die habe ich nun bei den Kindern gefunden. Ihre Freude an unseren Besuchen und ihre Reaktion auf die Hunde geben mir das Gefühl etwas Wichtiges zu tun. Zumal mir bewusst war, wie wenige von ihnen in unserer zunehmend technisierten Umwelt die Gelegenheit haben, durch einen eigenen Hund etwas über den richtigen Umgang mit den Vierbeinern zu lernen. Gleichzeitig wollte ich helfen, Kindern die Angst vor Hunden zu nehmen, um Unfälle mit Kindern und Hunden zu vermeiden und den "Hundehassern" zu zeigen, dass es auch anders geht.

 

Mein bisher schönstes Erlebnis

Eigentlich ist jeder gelungene Einsatz ein Erfolgserlebnis: Die Kinder sind glücklich und wollen uns meist gar nicht wieder gehen lassen. Selbst unruhige Kinder schaffen es, behutsam und bedacht an die Hunde heranzugehen, was ihnen sonst nicht gelingt. Andere Kinder haben zum Ende unserer Besuchsrunde ihre Angst vor den Hunden verloren. Insofern geht mein Wunsch immer wieder von neuem in Erfüllung!

 

Erstellungsdatum: 28.11.2014

 


 

Kathrin Dietsch

 

 

Persönliche Angaben

Hund:            Maya, Labrador-Retriever
Dabei seit:      2013
Einsatzgebiet: Sachsen-Anhalt, Freyburg (Saale-Unstrut-Gebiet)

 

Persönliches Statement

Von der Hundeschule aus wurden Maya (damals 11 Monate) und ich zu einem Herbstfest in einer Schule mit geistig behinderten Kindern eingeladen. Der Hundetrainer hatte also Vertrauen zu uns und ich war aufgeregter als mein Hund. Sie hatte zwar viel Kontakt zu Kindern, vor allem in der Familie, aber sie war ja noch sehr jung und verspielt. Nach diesem Besuch waren wir zwar geschafft, aber Maya hatte es schon toll gemacht.

Wir bekamen generell viel positives Feedback zu ihrem Umgang mit Menschen, besonders mit Kindern. Deshalb dachte ich, es wäre schön Mayas Fähigkeiten und Ausstrahlung auszubauen und zu nutzen. Nach der Begleithundeprüfung suchte ich dann entsprechende Informationen über tiergestützte Pädagogik. Auf die Aktion „Helfer auf vier Pfoten“ wurde ich durch einen Flyer aufmerksam und nahm Kontakt auf. Schon bald darauf stellten wir uns bei Frau Kießling (LOK) in Lützen vor.

Durch Zufall fand eine Woche später ein Eignungstest für Hundeteams statt, bei dem wir uns kurzentschlossen ebenfalls anmeldeten. Wir bestanden den Test – unsere Eignung für den Einsatz in Schulen war also bewiesen. Maya bekam eine Kenndecke um und ich war so stolz auf mein Fellkind mit gerade erst 2 Jahren!

Die lokale Koordinatorin kümmerte sich intensiv um uns Neulinge und machte uns fit für die Einsätze. Die Hundebesuche sind jedes Mal anders – das Alter der Kinder, die Art der Schule und die räumlichen Voraussetzungen – aber eins ist immer gleich schön: Wie die Kinder sich freuen und wie sehr lernwillig sie sind! Maya gibt ihr Bestes bei diesen Einsätzen und ich genieße das Gefühl, etwas Richtiges und Wichtiges getan zu haben.

 

Erstellungsdatum: 28.11.2014

 


 

Jens Rosengarten

 

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:            Energieelektroniker
Hund:            Kathy, Labrador-Retriever; Thiago, Rhodesian Ridgeback
Dabei seit:      2012
Einsatzgebiet: Südliches Sachsen-Anhalt, Halle, Leipzig

 

Persönliches Statement

Nach dem altersbedingten Ende des Turnierhundesport-Einsatzes von Kathy habe ich für sie eine sinnvolle Beschäftigung gesucht. Durch ein Vereinsmitglied bin ich auf die Aktion „Helfer auf vier Pfoten“ aufmerksam geworden. Das Ziel, Kindern den richtigen Umgang mit Hunden beizubringen und ihnen dabei zu helfen, mögliche Ängste Hunden gegenüber abzubauen, fand und finde ich immer noch toll.

 

Erstellungsdatum: 28.11.2014

 


 

Uwe Schadel

 

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:       Fährmann
Hund:       Nelsy, Golden Retriever
Dabei seit: 2012
Standort:   Dippoldiswalde, Sachsen

 

Persönliches Statement

Seit etlichen Jahren haben wir als Hundesportverein Kontakt zu unserer hiesigen Oberschule und regelmäßig besuchen uns die Schüler der 5. Klassen. Diese Arbeit hat immer sehr viel Spaß gemacht und ich sehe sie als sehr wertvoll an, da wir dazu beitragen Missverständnisse zwischen Hund und Mensch auszuräumen.

Auf der Suche nach Aufgaben ähnlicher Art stieß ich im Internet auf die Aktion „Helfer auf vier Pfoten“ und stellte sofort fest, dass dies etwas für uns wäre. Besonders bewegend waren für mich die Einsätze in integrativen Kindergärten. Hier sah ich auf beindruckende und rührende Art und Weise, welche Kraft, Energie und Freude der Hund bei den Kindern auslöste. Auf der anderen Seite war es aber auch erstaunlich, wie die Tiere sich auf solche Dinge einstellen.

Es ist immer wieder schön Kindern die Möglichkeit zu geben, den Hund als Freund kennenzulernen. Und man merkt, dass bei ängstlichen Kindern diese Angst weicht.

 

Erstellungsdatum: 28.11.2014

 


 

Simone Kießling

 

 

Persönliche Angaben

Beruf:       Chemikant
Hund:       Page, Dobermann
Dabei seit: 2011 (LOK)
Standort:   Südliches Sachsen-Anhalt/Halle - Leipzig

 

Persönliches Statement

Als ich meinen ersten Hund, einen Boxermix-Rüden namens „Henry“, besaß, kam 2001 die sogenannte „Kampfhund“- Debatte auf. Auch ich hatte mit Vorwürfen zu kämpfen und schon damals empfand ich das Bedürfnis unwissende Menschen darüber aufzuklären, dass Hunde nicht von Natur aus „Kampfbestien“ sind.

 

Durch Manfred Hoeppner mit seinem „Welpen- und Junghundseminar“ kam ich 2009 in Kontakt mit den „Helfern auf vier Pfoten“ und wollte unbedingt dabei sein …